Archiv des Autors: Leyen Hundefutter

Schinken-Eis für heiße Tage

Wenn es heiß ist, ist Eis genau das Richtige – auch für Hunde! Wir haben immer ein paar Sorten Hunde-Eis im Gefrierfach als kleine Überraschung zwischendurch, oder wenn die Hitze so groß ist, dass die Bewältigung eines Kauknochens einen zu großen Energieaufwand bedeuten würde.

Zutaten:

1 Becher (250 g) Bio-Joghurt
4 Scheiben gekochter Bio-Schinken, in winzig kleine Stücke geschnitten
1 Banane, mit der Gabel zermust

eine Eiswürfel-Form, am besten aus Silikon – damit lassen sich einzelne Portionen am besten herauslösen
nach Belieben: Kälbersticks oder Lachs-Wiener als “Stiele”

Zubereitung: Alle Zutaten vermengen und die Joghurt-Masse in die Eiswürfelbehälter füllen. Nach Belieben die Kälbersticks oder Lachs-Wiener in die Mitte stecken. Einfrieren.
Nach ca. drei Stunden ist das Eis gefroren und portionierbar.

Frühlings-Smoothie für Mensch & Hund

 

 

 

 

 

 

Dieses Smoothie ist nicht nur köstlich, sondern auch supergesund: Jetzt wachsen die Brennnesseln wieder überall, die unglaublich viele Vitamine, Kalzium, Magnesium, Kalium und Eiweiße enthalten, und kleingehackt mit dem Zauberstab oder im Smoothie-Maker brennen sie auch nicht. Sie sollen auch bei rheumatischen Erkrankungen helfen und bei Appetitlosigkeit helfen. Quinoa wiederum gehört zu den Superfoods, weil es reich an Ballaststoffen und Vitaminen ist, Eisen, Kalzium, Zink, Mangan, Magnesium, Eiweiße und ungesättigte Fettsäuren enthält. Banane ist eine echte Energiebombe und hilfreich bei Darmkrankheiten. Sie enthält zahlreiche Vitamine, Ballaststoffe, Kalium, Magnesium, Mangan und Kalzium. Wenn Sie die Fleischbeigabe weglassen, können Sie sich das Smoothie auch teilen.

Zutaten: 

3 EL Quinoa

1/2 Banane

5 Blaubeeren

1 Mohrrübe

7-8 Brennesselblätter

1 TL  Leinöl

3 TL Hackfleisch oder Leyen-Dosenfutter

100ml Leitungswasser

Zubereitung;

Quinoa in Wasser ca. 20 Minuten aufkochen, bis es aufgequollen ist.

Mohrrübe und Banane in Scheiben schneiden.

Alle Zutaten in einen Smoothie-Maker geben und mixen. Oder in eine hohe Rührschüssel und mit dem Zauberstab alles pürieren und vermischen.

Kann pur verfüttert werden oder über dem Hundefutter.

Total köstlich, Sie werden sehen.

 

Vollkorn-Erdnussbutterkekse – köstlich und ganz leicht in kleine Trainings-Kekse zerteilbar

Zutaten:

120g Vollkornweizenmehl

60g  Haferflocken

40g  Salatkerne-Mix (fertig z.B. von Alnatura oder enerBIO aus Sonnenblumen-, Kürbis-, Sojakerne, Cashew- und Pinienkernestücke)

2 EL frisch gehackte Petersilie

1 TL Honig

60g Kichererbsenmehl

¼ TL Salz

2 große Bio-Eier, kurz aufgeschlagen

1 T Bio-Erdnussbutter ohne Salz und Zucker

½ Tasse kaltes Wasser (oder etwas mehr, genug jedenfalls, um einen Knetteig damit herzustellen)

 

Zubereitung: 

Ofen auf 150 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Mehl mit den Haferflocken, den Kernen, Petersilie, Kichererbsenmehl und Salz vermischen. Anschließend die Eier, Erdnussbutter und Honig dazu geben gut verkneten, bis die Mischung krümelig ist. Geben Sie genügend Wasser hinzu, bis der Teig gebunden ist.

Mit einem Löffel geben Sie jeweils walnussgroße Teigkleckse auf das Backpapier. Die Teigmenge ergibt ca. 60 kleine runde Kekse.

Die Kekse 45 Minuten im Ofen backen. Wenn sie fertig sind, sind sie dunkelgolden und kross. An einem sicheren Ort abkühlen lassen.

Hundekinder

 

First things first (denn darum sind Sie wahrscheinlich hier):

Die Fütterung von Welpen und Junghunden

 

Das Beste von Anfang an

 

Unser Leyen Welpen- und Junghund-Futter ist abgestimmt auf die Bedürfnisse junger Hunde im Wachstum, das bedeutet

  • optimaler Calcium- / Phosphor-Gehalt
  • Eine einzige Fleischquelle, um den Darm nicht unnötig zu belasten, dazu eine milde Getreidequelle und nur zwei Gemüse- und Obstsorten für ideale Verträglichkeit
  • eine ausgewogene, per Laboranalyse überprüfte Mischung exakt errechneter Vitamine und Mineralien, damit der Welpe weder über-, noch unterversorgt wird

Wenn die Wachstumsphase beendet ist, wird der Junghund auf Erwachsenenfutter umgestellt. Der Zeitpunkt ist von der Größe des jeweiligen Hundes abhängig:

  • Bei kleinen Rassen (bis 10 kg) sollte mit ca. 8 – 10 Monaten auf die normalen “Erwachsenendosen” umgestellt werden
  • Bei mittelgroßen Rassen (11-25 kg) erfolgt die Umstellung mit ca. 12-15 Monaten.
  • Bei Riesenrassen ist das Größenwachstum im Alter von ca.18-26 Monaten nahezu abgeschlossen. Daher stellt man sie erst dann auf „Erwachsenenfutter“ um. 

 

Wie oft wird der Welpe gefüttert?

 

Regelmäßige Fütterungszeiten

Füttern Sie den Welpen drei bis vier Mal täglich zu festen Zeiten. So kann sich der Verdauungsapparat auf das Futter einstellen – und die Erziehung zur Stubenreinheit wird erleichtert. Nach 20 bis 30 Minuten sollte der Futternapf entfernt werden, damit der Welpe lernt, seine Ration aufzufressen –  gerade im Sommer kann stehen gebliebenes Futter leicht verderben. Außerdem bemerken Sie eventuelle Appetitlosigkeit so schneller.

Bis zum Alter von 4 Monaten:       4 Mahlzeiten/Tag

Bis zum Alter von 6 Monaten:       3 Mahlzeiten/Tag

Ab einem halben Jahr:                      2 Mahlzeiten/Tag

 

 

Was und wie viel füttern?

Futtermenge und -art hängen von der Rasse, dem zu erwartenden Endgewicht, der Bewegung und dem Individuum ab. Auch bei Hunden gibt es gute und schlechte Futterverwerter. Bei großen Rassen kann es durch zu hohe Energiezufuhr in der Wachstumsphase zu schweren Skelettschäden kommen, weil das Wachstum ungünstig beschleunigt wird, und die Knochenentwicklung kann nicht mithalten. Für Sie bedeutet das, dass Sie natürlich bei Ihrem Welpen/Junghund bei einem hochwertigen Welpenfutter bleiben sollen, das ihn mit allem versorgt, was er braucht.

 

 

Vorteilspaket Bio-Hundefutter für Welpen und Junghunde 

 

 

12x 410 Gramm Bio-Hundefutter für Welpen- und Junghunde aus 55 % Bio-Rind (Muskelfleisch, Herz), 6,7 % Bio-Reis, 6,1 % Bio-Karotte, 6,1 % Bio-Spinat und 6,1 % Bio-Apfel, Bio-Sonnenblumenöl, Bio-Leinöl und Meeresalgen

 

 

 

 

 

gut für kleine, spitze, gemeine Welpenzähnchen:

Pollinger

 

 

getrocknete Würstchen aus Bio-Pansen und etwas Bio-Käse – fettarm, und hart genug für die spitzen kleinen Welpenzähnchen

 

 

 

 

Kälbersticks

 

 

hart genug, um die Kaumuskeln zu massieren, aber nicht so hart, dass der Hund sie nicht irgendwann zum Fressen weichgekaut hat.

 Ocean’s Eleven Nr. 7: Herings-Wiener

 

 

100 Prozent getrocknetem Hering, zu Kaurollen gedreht und gut für Zähne und Zahnfleisch, reich an B-Vitaminen und Vitamin A sowie Mineralstoffen und Spurenelementen.

Und wenn Sie sonst noch Fragen haben: 

Es ist sehr leicht, sich in einen kleinen Hund zu verlieben, der warm, weich und wollig ist und genau auf den Schoß passt. Ein Blick in diese großen, feuchten Kinderaugen, und es ist um Selbstbeherrschung geschehen…

Es ist ein großes Glück, sein Leben mit einem Hund teilen zu können, dem „besten Freund des Menschen“. Es gehört allerdings auch Einiges dazu, aus ihm einen Freund und zuverlässigen Begleiter zu machen. Bevor man dieses kleine, freundliche Hundekind mit nach Hause – und in sein Leben – nimmt, muss man sich viele Fragen stellen und beantworten. Passt dieser Hund mit allen seinen Bedürfnissen wirklich in Ihr Leben – auch dann noch, wenn er erwachsen ist? Haben Sie vorgesorgt, wer sich um Ihren Hund in den Ferien kümmern kann? Haben Sie tatsächlich die Geduld, Gelassenheit und die Zeit, einen Hund zu erziehen, seine Sprache zu lernen und mit ihm zu spielen, auch wenn Sie vom Rest des Tages vielleicht erschöpft sind?

Wenn der kleine Hund erst einmal da ist, wird Ihr Leben nicht mehr so sein wie vorher. Es wird aufregender, bunter, emotionaler, lustiger und für eine Weile auch anstrengender. Wenn Sie schon Kinder haben, sind Sie ein bisschen gefasst auf das, was jetzt kommt – die kurzen Nächte, das Jammern in der Nacht, die winzige Blase, die dauernd geleert werden muss. Wenn dies Ihr erster Ausflug in die Kinderwelt ist – in diesem Falle der vierbeinigen -, dann wundern Sie sich nicht: Diese Reise wird spannender und anders als alles, was Sie bisher erlebt haben.

Sie haben viel vor: Sie werden viel Geduld, Einfühlungsvermögen, Humor und einen guten Wischmop brauchen, Sie müssen die Hundesprache lernen, um den kleinen Hund verstehen und ihn unterstützen zu können, wenn er sich fürchtet, nicht mehr kann oder einfach nicht mehr weiter weiß, weil die menschliche Welt doch ganz anders ist als seine Sicht auf die Dinge.

Vergessen Sie nicht, sich beim Erziehen, Füttern und  Pflegen zu amüsieren! Auch dann noch, wenn Sie zum vierten mal die Treppen `runter und wieder `rauf gerannt sind, weil es so aussah, als müsse Ihr Welpe mal `raus (und dann doch nicht). Denn darum haben Sie Ihren Hund doch zu sich geholt, um mehr Glück, Wärme und Fröhlichkeit im Haus zu haben. Die bessere Gesichtsfarbe und die neuen Beinmuskeln gibt es gratis dazu. 

 

Bevor Ihr Welpe bei Ihnen einzieht, sollten sie die Grundausstattung für das Leben mit Hund bereits im Haus haben, damit Sie für alles gewappnet sind.

Hier eine Einkaufsliste für das Nötigste:

  • Erkundigen Sie sich, welches Futter Ihr Welpe bisher bekommen hat und bleiben Sie anfangs bei dieser Marke. Im Laufe der Zeit können Sie dann langsam auf Leyen Futter für Welpen und Junghunde umstellen, aber nicht gleich zu Anfang: Das kleine Verdauungssystem ist noch sehr angreifbar, und das letzte, was Sie jetzt brauchen, ist ein Welpe mit Bauchweh oder Durchfall!
  • Futter- und Wassernapf aus rutschsicherem, spülmaschinenfestem Material wie Steingut oder Metall mit rutschfestem Gummi-Bodenbelag 
  • Leine und Halsband Ein entsprechend kleines, verstellbares Nylonhalsband oder Geschirr und eine leichte, dünne, aber ausreichend stabile Leine (am besten Fettleder, die hält Vieles aus, lässt sich leicht reinigen und ist günstig) von mindestens 1,50m – besser noch 2,20m, um damit auch Übungen zu machen
  • Halsbandanhänger mit Ihren eingravierten Telefonnummern. Auch wenn Ihr Welpe selbstverständlich gechipt wird, bekommen Sie ihn viel schneller zurück, falls er sich einmal verläuft, wenn er Ihre Telefonnummer dabei hat.
  • Das Hundebett sollte weich, gemütlich, mit Rand (um das Kinn darauf zu legen und eine Möglichkeit zum Anlehnen zu geben) und waschbar (!) sein. Am besten ist es, Sie haben in jedem Zimmer, in dem Sie sich länger aufhalten (Küche, Arbeitszimmer, Wohnzimmer) ein Hundebett stehen, damit Ihr Hund immer einen Platz hat, auf den er sich zurückziehen kann.
  • Stofftiere, die knistern, Bälle aus Kautschuk und Quietschspielzeuge sind immer der Renner. Achten Sie darauf, dass das Spielzeug so verarbeitet ist, dass Ihr Hund es nicht zerlegen (und bedenkliche Teile verschlucken) kann.
  • Kauartikel aus Büffelhaut, getrocknetem Fisch, Dörrfleisch oder unbehandeltem Leder dienen nicht nur der Zahn- und Zahnfleischmassage, sondern auch der Beschäftigung und lenken den Welpen von Möbelbeinen und Teppichfransen ab.
  • Kotbeutel (am besten aus recyclefähigem Material, denn es ist doch recht viel Plastik, was man im Laufe eines Hundelebens hinterläßt)
  • Zeckenzange
  • Welpenshampoo. Menschenshampoo ist nicht das Richtige, denn Hundehaut hat einen ganz anderen ph-Wert als Menschenhaut.
  • Hundezahnbürste. Um wirklich gegen Zahnstein und Folge-Entzündungen angehen zu können, müssen auch Hundezähne gebürstet werden. Man kann eine weiche, sehr kleine Kinderzahnbürste verwenden oder Fingerlinge, mit denen man Zähne und Zahnfleisch sehr bequem abreiben kann.
  • Kamm und Bürste. Für kurzhaarige Hunde ist am effektivsten ein Gummistriegel mit weichen Noppen. Rauh-, stock- und langhaarige Hunde brauchen eine Drahtbürste und einen Kamm, um Verfilzungen lösen zu können.
  • Hundebox. Eine Hartschalen-Flugbox oder eine faltbare Softbox, damit Ihr Welpe die ersten Wochen und Monate nachts darin schlafen kann, bis er zuverlässig stubenrein ist, damit er sie weckt, wenn er nach draußen möchte. Die Box ist außerdem eine hervorragende Transportmöglichkeit fürs Auto oder ein sicherer Schlafplatz auf Reisen und im ungewohnten Hotelzimmer.
  • Fleck- und Geruchsentferner. Junge Hunde bestehen aus sehr viel Flüssigkeit, und auch sonst geht in den ersten Wochen mal etwas „daneben“…

 

 

Das Leyen – Welpenpaket 

enthält schon mal die wichtigsten Dinge für die erste Zeit: 

12 x 400 g Bio- Welpen- und Junghundefutter für gesunde, starke Hunde mit einem starken Immunsystem

1 x Dosendeckel zum Verschließen

1 x Ocean’s Eleven No. 6 Sprotten 50 g für Suchspiele

1 x Jackpots Barthls – Bio 100 g für brave Hündchen

1 x Pollinger – Bio 100 g für Kaumuskulatur-Training

1 x Kälber-Sticks 100 g gegen Möbelankauen

1 x Hundedecke 70 x 90 cm aus hochwertigem Baumwoll-Fleece gegen Kälte, Unbehagen, unbequeme Untergründe und bei allgemeinem Kuschelbedürfnis

1 x Hundespielzeug Elefant aus naturbelassenem, unbehandeltem Leder, der spitzen Zähnchen genau den richtigen Widerstand leistet

Machen Sie Ihr Haus welpensicher

 

Junge Hunde sind neugierig, untersuchen alles und nehmen alles in ihr kleines Maul. Gehen Sie daher aufmerksam durch Ihre Wohnung und entfernen alles, was Ihrem Welpen gefährlich werden könnte. Kaufen Sie einen Mülleimer mit Schwing- oder Tretdeckel, den Ihr Hund weder umwerfen noch öffnen kann.

Sie werden sich wundern, was in Ihrem schönen, friedlichen Zuhause alles für ernstzunehmende Gefahren lauern.

  • Arbeitszimmer: Kabel, Büroklammern, Klebstoffe, Scheren, Nägel, Nadeln, Schrauben, Druckerpatronen
  • Küche und Bad: Reinigungsmittel, Messer, Scheren, Spülmaschinenmittel und Klarspüler, Tampons/Kondome
  • Kinderzimmer: Spielfiguren aus Plastik, Legosteine, Mini-Schwerter, Plastiktierchen, Stofftiere/Puppen mit Glasaugen, Perlen – am besten sichern Sie das Kinderzimmer mit einem Kindergitter vor der Tür
  • Schlaf- und Wohnzimmer: Kabel, Zigaretten/Aschenbecher, Schokolade/Pralinen, brennende Kerzen, Nylonstrümpfe
  • Garten, Keller und Garage: Düngemittel, Insekten-, Ratten- und Mäusegift, Schneckenkorn, Ratten- oder Mausefallen, Angelhaken, Angelköder, Frostschutzmittel.
  • Giftige Zimmerpflanzen: Alpenveilchen, Amaryllis, Primel, Prachtlilie, Ritterstern, Yucca, Christusdorn
  • Unverträgliche Lebensmittel: Schokolade, Weintrauben und Rosinen, Kaugummis

 

Vergessen Sie nicht, den Chip registrieren lassen. Wenn Ihr Züchter oder das Tierheim es nicht für Sie übernommen haben, müssen Sie die Chipnummer (klebt im Impfpass) Ihres Hundes bei TASSO oder dem Deutschen Haustierregister registrieren lassen, sonst kann Ihr Hund bei einem eventuellen Fund Ihnen nicht zugeordnet werden.

Stubenreinheit

Routine ist alles

Je kleiner der Hund, desto kleiner seine Blase. Die Blase eines Welpen ist dementsprechend sehr, sehr klein, und eine Blasenmuskulatur zum „Anhalten“muss sich erst im Laufe der Zeit entwickeln. Ihn also dafür zu bestrafen, wenn er ins Haus macht, bringt überhaupt nichts, außer dass er anfängt, sich vor Ihnen zu fürchten. Es liegt allein an Ihnen zu erkennen, ob und wann der Hund nach draußen muss, um ihn dann sofort nach draußen zu bringen, und zwar möglichst immer an die gleiche Stelle, damit er seinen Geruch wieder erkennt.

Ein acht Wochen alter Welpe kann im Wachzustand normalerweise ca. eine bis eineinhalb Stunden „aushalten“. Im Alter von drei Monaten schafft er schon zwei bis drei Stunden (außer, Ihr Welpe tobt und spielt, wacht gerade auf, hat gerade gefressen oder getrunken). Selbst erwachsene Hunde müssen sich durchschnittlich mindestens viermal am Tag lösen.

Bringen Sie Ihren Welpen immer nach draußen, wenn

  • Er gerade aufgewacht ist
  • Er gerade gefressen und/oder getrunken hat
  • Er sie gerade fröhlich begrüßt
  • Er gerade irgendwo gespielt hat und nun mit deutlichen „Suchsignalen“ woanders hin spaziert
  • Er kleine Kreise zieht und auf dem Boden schnüffelt
  • Er gerade wild getobt hat

Behalten Sie Ihren Welpen immer im Blick, damit Sie sofort sehen, wenn er anfängt, sich einen Toilettenplatz zu suchen, nehmen Sie ihn dann hoch und tragen ihn schnell nach draußen auf seinen angestammten Toilettenplatz. Gehen Sie lieber zu oft als zu selten mit ihm nach draußen und verknüpfen Sie sein „Geschäft“ mit einem Wort, wie „Gassimachen“ o.ä., damit er später, wenn Sie mal auf Reisen sind, er unkonzentriert oder nervös ist, gleich weiß, was Sie von ihm wollen. Nach einiger Zeit hat der Welpe verstanden, dass das Haus keine Toilette ist, und wird von sich aus zur Garten- oder Haustür laufen, wenn er „mal muss“.

Wenn es im Haus ein Malheur gibt (und darauf können Sie sich ruhig schon mal gefasst machen), reinigen Sie die Unfallstelle gründlich mit einem Enzymreiniger aus dem Zoofachhandel, damit wirklich keine Gerüche zurück bleiben, die den Welpen auf den Gedanken bringen könnten, hier sei ein gemütlicher, warmer und zugfreier Toilettenplatz.

 

Alleine bleiben

Welpen laufen einem normalerweise auf Schritt und Tritt hinterher – denn ein Welpe, der verlassen wird, würde in der Natur nicht lange überleben. Deshalb muss er auch so furchtbar laut heulen, wenn Sie ihn alleine lassen, denn nach seinem Verständnis kann das nur ein Irrtum sein. Hunde, die zu früh alleine bleiben müssen, bekommen solchen Streß, dass sie Möbel zerkauen, Tapeten von der Wand reißen und das ganze Haus verwüsten. Wenn ein Hund erst einmal ein solches Verhalten zeigt, ist es sehr schwer, ihm diese tiefe Angst wieder zu nehmen und ein häufiger Grund, weshalb Hunde später wieder abgegeben werden.

Wenn man es richtig macht und dem Hund erlaubt, sich in seinem neuen Zuhause erst einmal sicher zu fühlen, bevor man ihn alleine läßt, lernt jeder Hund, dass seine Verzweiflung gar nicht nötig ist und Sie bald wieder kommen.

Alleinebleiben muss man üben – aber erst, wenn er alt genug ist, um eine gewisse Gelassenheit zu wahren. Das ist gewöhnlich nicht vor der 14. oder 15. Lebenswoche. Fangen Sie an, indem Sie ihm einen Kauknochen geben und dann, wenn er sich entspannt damit beschäftigt, den Raum zu verlassen und bei geschlossener Tür im Bad herumrumoren. Oder in der Küche. Wenn er vor der Tür weint, öffnen Sie die Tür erst, wenn er eine Jammer-Pause macht. Gehen Sie ohne ihn zum Briefkasten und machen Sie keinen Begrüßungsaufstand, wenn Sie wieder zur Tür hereinkommen: Sie waren ja nur ein paar Minuten weg! Sobald er diese kurzen Abwesenheiten akzeptiert, verlängern Sie die Phasen ein wenig. Geben Sie ihm vorher ein Futterspielzeug, das Sie z.B. mit Hundekeksen oder etwas Frischkäse befüllen, damit Ihr Weggehen nicht so furchtbar wichtig ist.  Schleichen Sie sich niemals aus dem Haus, sondern verabschieden Sie sich im immer gleichen, neutralen Tonfall. Je häufiger Sie üben, desto weniger wird ihm das Alleinebleiben etwas ausmachen. Die landläufige Meinung, dass Hunde kein Zeitgefühl haben, und stundenlang alleine ausharren können, wenn sie auch eine halbe Stunde schaffen, stimmt übrigens nicht: Im Gegenteil wissen Hunde ja auch ganz genau, wann Fütterzeiten sind, wann das Kind üblicherweise von der Schule kommt, etc.

Je intensiver und geduldiger Sie üben, desto weniger Stress ist mit dem Alleine bleiben verbunden; für beide Seiten. Zeigt Ihr Hund trotz intensivem Üben Stresssymptome, sollten Sie einen kompetenten Hundetrainer mit ins Boot holen.

 

Welpenkurse

Hunde wissen nicht „von Geburt an“, wie man sich anderen Hunden gegenüber verhalten soll – so, wie Menschen ja auch nicht „von alleine“ wissen, wie man sich anderen Kindern, Teenagern, Erwachsenen und Menschen aus fremden Ländern gegenüber benimmt. Auch Hunde lernen gute hündische Umgangsformen vor allem im Umgang mit anderen Hunden. Zuerst im Umgang mit den Geschwistern und der Mutterhündin – weshalb es in idealen Umständen besser ist, den Welpen nicht vor der zehnten Woche zu übernehmen, denn die Auseinandersetzungen mit den Geschwistern sind sehr wichtig.

Anschließend muss Ihr Welpe nach einer Eingewöhnungszeit bei Ihnen (von ca, drei Wochen) andere Hunde und Welpen kennen lernen – aber eher nicht auf der Hundwiese im Park, wo Sie das Ergebnis und die anderen Hunde nicht kontrollieren können, sondern möglichst in einem guten Welpenkurs.

Welpen spielen ganz anders mit einander als mit erwachsenen Hunden. Umgekehrt benehmen sich auch erwachsene Hunde mit Welpen meistens anders, als im Umgang mit ebenfalls erwachsenen Hunden. Tut ein Welpe einem anderen Welpen weh, zwickt der empört zurück oder kreischt los, während ein erwachsener Hund sich von einem Welpen viel gefallen lässt und höchstens aufsteht und das Weite sucht: Beißhemmung lernt man als junger Spund auf diese Weise nicht. Aber ein Welpe, der im Spiel von einem gleichaltrigen Hund zu fest ins Ohr gebissen wird, merkt schnell, wie unangenehm das ist, und dass zu festes Beißen ein Spiel gewöhnlich ziemlich schnell beendet.

In einem guten Welpenkurs lernen Welpen, mit anderen Welpen zu spielen und umzugehen – auch mit anderen Welpen anderer Rassen und unterschiedlichen Größen.

Die sehen nicht ganz verschieden aus, sondern unterscheiden sich auch in der Art, wie sie spielen – Windhunde spielen völlig anders als Schäferhunde, die wiederum ganz anders spielen als Möpse, die (begleitet von begeisterten, aber irritierenden Schnauf- und Grunzgeräuschen) wiederum anders spielen als Spaniel oder Dackel. Der Grund, warum sich Hunde mit „ihresgleichen“ so gut verstehen ist der, dass andere Spaniel oder andere Salukis eben das waren, was sie als allererstes kennen lernten. Wohl dem, der frühzeitig „fremdsprachliches“ Spielen gelernt hat – dem steht ein Leben voller Vergnügen, wilder Hundespiele und nur wenig Missverständnissen bevor.

 

Woran Sie einen guten Kurs zur Sozialisierung von Welpen erkennen:

  • An einem guten Welpenkurs nehmen nur Welpen bis 16 Wochen teil. Danach sind sie nämlich Junghunde, die ganz andere Bedürfnisse und ganz andere Arten von Unsinn im Kopf haben als Ihr Kleinkind.
  • Die Zahl der teilnehmenden Welpen ist möglichst eingegrenzt je nach Größe des Geländes und Zahl der Trainer. Welpenkurse sollten von Trainern geführt werden, die sich mit dem Verhalten unterschiedlicher Rassen auskennen und sich mit den so genannten Lerntheorien und der Entwicklung von Hunden beschäftigt haben.
  • In einem guten Welpenkurs werden die Welpen nicht ungebremst aufeinander los gelassen. Ihr Spiel wird gelenkt und wenn nötig abgebrochen, ein Schäferhundwelpe muss lernen, mit wenig Krafteinsatz mit einem Yorkshire-Welpen zu spielen, etc.
  • In einem guten Welpenkurs lernen Sie vom Trainer, was gutes Timing ist, um dem Welpen Grenzen zu setzen, wenn nötig einzugreifen, oder zu erkennen, wann der junge Hund genug hat.
  • In einem guten Welpenkurs werden keine Strafen eingesetzt und natürlich keine Kettenwürger u.ä. Es werden regelmäßig Pausen eingelegt, weil Welpen nur eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne haben. Jeder Hund reagiert anders, also achten Sie auf die Signale Ihres Hundes: Wenn er beginnt, die anderen Hunde zu meiden, dauernd versucht, sich hinzulegen oder anfängt, um sich zu schnappen, sobald andere Welpen sich nähern, geben Sie ihm Zeit, sich entfernt von den anderen Hunden ein wenig auszuruhen.

 

Vom Welpen zum Junghund

Ein Welpe macht in den ersten zwölf bis achtzehn Monaten seines Lebens eine unglaubliche Entwicklung durch, für die wir Menschen zwei Jahrzehnte benötigen: Von der Geburt über die Kindheit zur Pubertät, bis hin zur Geschlechtsreife und dem Erwachsensein. Wichtig ist, dass der Mensch seine Erziehung, die Art, wie er mit dem Hund umgeht und das, was er von seinem Hund verlangt den verschiedenen Entwicklungsstadien anpasst, damit ein vertrauensvoller, offener Hund aus ihm wird.

 

Bleiben Sie in der Erziehung fröhlich, gerecht, konsequent und ganz klar!

Hundeerziehung hat sich sehr verändert in den letzten zehn Jahren. Wir haben heutzutage andere Möglichkeiten, als mit Druck, Strafe oder gar Schlägen zu erziehen. Wir wissen, dass eine erfolgreiche Hundeerziehung vor allem über Motivation und Spaß funktioniert. Dabei gibt es individuelle Unterschiede unter den Hunden: Manche arbeiten sehr gerne mit dem Menschen zusammen und finden alles großartig, was ihnen angeboten wird, vor allem die Rassen, die für  die enge Zusammenarbeit mit dem Menschen gezüchtet wurden oder solche Rassen in ihren Genen haben – wie Hütehunde, Vorstehhunde oder viele der Begleithunderassen. Andere dagegen brauchen schon etwas mehr Überzeugung, um zu tun, was der Mensch von ihnen verlangt, und man muss sich großartige Belohnungs-Strategien ausdenken, um sie bei Laune zu halten. Wieder andere – wie viele der orientalischen Windhunderassen, Terrier oder der Herdenschutzhunde – tun sich schwer damit, überhaupt Befehle zu empfangen, weil sie über Jahrhunderte hinweg selbstständig und alleine arbeiten sollten.

Tatsache ist jedenfalls: Erziehung heißt vor allem, durch Wiederholungen Gewohnheiten aufbauen, bis das immer wieder wiederholte Verhalten zu zweiten Natur geworden ist. Einem Verhalten, das man nicht möchte, müssen Grenzen gesetzt werden – durch ein klares „Nein!“ oder „Laß’ das!“, ein bestimmtes Geräusch oder den Abbruch eines Spiels. Laut werden nützt nichts, sondern baut nur Druck auf (Hunde hören sehr viel besser als Menschen, man muss also nicht laut werden oder sie gar anschreien).

Mit Strafen kommt man nicht weiter, denn „Bestrafung“ funktioniert nur, wenn der Bestrafte nachvollziehen kann, warum er bestraft wird, also wenigstens ansatzweise unser Wertesystem begreift, um sich dann „zu bessern“. Das ist bei Hunden nicht der Fall. Sie machen nichts von dem, was sie tun, vorsätzlich, absichtlich oder gar, um uns „eins auszuwischen“. Ein kleines Kind malt nicht mit Lippenstift die Tapete an, um uns zu ärgern, sondern weil es eine gute Idee zu sein schien. Ein Hund kaut kein Loch ins Sofa, um uns zu ärgern, sondern weil keiner da war, um es ihm zu verbieten, weil er keinen Kauknochen hatte und seine Zähne aber juckten, oder weil ihm langweilig war. Und wenn er nicht hört, wenn wir ihn rufen, haben wir ihm bisher eben keinen zuverlässigen Rückruf beigebracht: Das ist also unsere nächste Aufgabe – „Komm’!“ ohne Ablenkung üben, bis es wie im Schlaf klappt, und erst dann wieder in den Hundepark zu gehen.

Pubertät                                  

Sobald Ihr Hund in die Pubertät kommt, ist möglicherweise schon wieder alles ganz anders: Es ist durchaus möglich, dass Ihr Teenager Sie nur noch mit leerem Blick ansieht, wenn Sie zu ihm „Sitz“ oder „Komm“ sagen, obwohl er das bisher doch wunderbar beherrscht hat. Das Problem ist das gleiche wie bei menschlichen Teenagern: Die hormonellen Umstrukturierungen im Teenager-Gehirn sorgen für so erhebliche Umbauten,  dass es schlicht nicht „normal“ funktionieren kann. Machen Sie sich keine allzu großen Sorgen: Wenn Sie konzentriert bei der Sache bleiben, wird Ihr Hund irgendwann wieder so gut gehorchen wie früher.

 

Korrekturen

Zur Erziehung gehört dazu, unerwünschtes Benehmen auch zu korrigieren. Jeder darf Grenzen setzen. Jede Mutter tut dies, wenn ihr etwas zu viel wird, jedes Kind muss lernen, Grenzen zu akzeptieren, jede gute Partnerschaft lebt davon, dass man die Grenzen des anderen wahrnimmt und respektiert.

Manch „schlechtes Benehmen“ lässt sich ohne großes Aufhebens einfach ignorieren: Wenn Ihr Welpe versucht, Sie anzuspringen, drehen Sie sich schnell weg und dem Hund den Rücken zu.  Beugen sich erst zu ihm herunter, um ihn zu streicheln oder zu begrüßen, wenn er (mal kurz) alle vier Füße auf dem Boden hat. Wenn Sie ihn ignorieren, nehmen Sie ihm das weg, was er ja dringend wollte: Ihre Aufmerksamkeit.

Wenn er allerdings gerade im Begriff ist, das Familienkaninchen oder Ihre Stradivari anzunagen, kann man das nicht einfach ignorieren.

Hierfür müssen Sie ein Wort etablieren, dass dafür sorgt, dass der Welpe das, was er tut, unterbricht. „Nein“ ist möglicherweise nicht das richtige Wort, weil man es den ganzen Tag lang in viel zu vielen, unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet, und damit seine Bedeutung für den Hund „aufweicht“.  „Laß’ das!“ ist vielleicht eine gute Alternative, oder Sie denken sich ein Fantasie-Wort aus, das nur dann verwendet wird, wenn Sie möchten, dass der Hund etwas unterlässt.

Ein im richtigen Moment eingesetztes „Laß’ das!“ wird den Welpen zumindest unterbrechen, wenn er gerade Ihre Schuhe schreddert. Sie brauchen nicht einmal die Stimme erheben, sondern ihn nur mit festem Ton  ansprechen und den Gegenstand entfernen, den er in Ruhe lassen soll. Manche Hunde sind allerdings etwas unempfindlicher, was ein „Laß’ das!“ betrifft – dann darf man sie auch mit dem Finger antippen, verbunden mit einem klaren, strengen „Laß’ das!“ – aber im direkten Zusammenhang mit dem „Vergehen“. Diskutieren Sie nicht, machen Sie eine Ansage – wir können von Hunden viel lernen, was das richtige Timing betrifft.

Laß’ das!

Legen Sie einen Keks auf die Handfläche und halten ihn dem Welpen hin. Möchte er den Keks nehmen, schließen Sie schnell die Hand und sagen „Laß’ das“. Nach kurzer Zeit öffnen Sie die Hand erneut und wiederholen Sie das Spiel. Meist lernen Welpen recht schnell, was „Laß’ das“ bedeutet und werden bald, wenn Sie die Hand öffnen, zur Seite gucken und sich vielleicht über die Nase lecken (das ist eine Art Entschuldigung  – man nennt es „Beschwichtigungssignal). Warten Sie ein bisschen und bieten Sie ihm den Keks wieder an mit dem Kommando „Nimm’ es“ (und ab jetzt gibt es Kekse NUR noch mit der Aufforderung „Nimm’ es“). Wenn dies funktioniert, steigern Sie die Anforderung und legen einen Keks vor sich auf den Boden. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund sich nicht auf den Keks stürzt, sondern stellen Sie sich so hin, dass Sie im Zweifellfall den Fuß darauf stellen können. Wiederholen Sie diese Übung so lange zuerst zuhause, und schließlich unter Ablenkung draußen, bis Ihr Hund den Keks so lange nicht anrührt, bis Sie ihn mit „Nimm’ es!“ freigeben.  

Das richtige Timing

Richtiges Timing ist das A und O in der Hundeerziehung. Bei Hunden hat man ca. 2 – 3 Sekunden Zeit, um ein erwünschtes Verhalten zu bestätigen oder einem unerwünschten Verhalten eine Grenze zu setzen. Alles was danach erfolgt, kann der Hund nicht mehr mit dem vorher gezeigten Verhalten in Verbindung bringen. Im Falle einer Belohnung ist das nicht weiter schlimm, der Hund wird sich über den „Gratis-Keks“ freuen. Wenn Sie ihm allerdings eine Grenze setzen wollen, ist es sehr wichtig, dass der Hund versteht, was genau Sie nicht wollen – sonst wird er Sie für unberechenbar halten.

 

Mit dem Welpen unterwegs

Schonen Sie Ihren Welpen in den ersten Wochen. Er soll jetzt noch keine großen Spaziergänge machen, weil strammes Laufen seine Knochen und den Bewegungsapparat noch zu sehr belasten. Als Faustregel gilt: Eine Minute tatsächliches Gehen pro Lebenswoche. Viel wichtiger ist ausgiebiges Spielen auf einer Wiese oder im Garten, wo er die Möglichkeit hat, sich zwischendurch immer wieder hinzusetzen. 

Wenn Sie mit ihm an der Leine laufen, passen Sie sich zu Anfang seinem Tempo an. Ziehen Sie keinesfalls daran, sondern sprechen Sie ihn an (die Leine ist kein Abschleppseil, sondern eine Begrenzung, die verhindern soll, dass er Ihnen verloren geht). Wenn er sich anfangs hinsetzt, lassen Sie ihn: Er muss die Welt ja erst kennen lernen.

Wenn Sie Ihren Welpen mit in die Stadt nehmen, dann nicht, um mit ihm shoppen zu gehen, sondern höchstens, um ihm verschiedene Eindrücke zu zeigen. Bleiben Sie mit Ihrem Welpen am Rande des Geschehens, damit er nicht von zu vielen Beinen (im Kaufhaus, in einer Einkaufsstraße), Eindrücken und Gerüchen überfordert wird. Wenn derlei überhaupt schon sein muss, bevor er nicht vier, fünf Monate alt ist, dann setzen Sie sich abseits mit ihm auf eine Bank und beobachten Sie gemeinsam das Straßenbild.

Lassen Sie sich und Ihrem Welpen Zeit. Solange Ihr Hund nicht isoliert und fern von normalen Geräuschen und anderen Menschen aufwächst, können Sie alle Besuche im Einkaufszentrum, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Nähe von Spielplätzen irgendwann innerhalb der ersten sieben Monate machen, ohne dass Sie ihn unterfordern oder – viel schlimmer – mit Reizen überfrachten.

 

Autofahren

An das Autofahren müssen junge Hunde sich erst gewöhnen. Viele Welpen finden das gar nicht lustig, sind unruhig, zittern oder müssen sich übergeben. Machen Sie sich keine großen Sorgen: Die meisten Hunde wachsen aus der Autokrankheit wieder heraus, wenn sie ca. ein dreiviertel Jahr /ein Jahr alt sind. Es gibt verschiedene Gründe für die „Autokrankheit“: Manche Hunde halten viele Kurven nicht aus, oder ständiges Anfahren und Abbremsen, manche Hunde  Fahren Sie mit dem Welpen nicht Auto, nachdem Sie ihn gefüttert haben, und setzen Sie ihn zum Autofahren möglichst in eine Box, in der er nicht herumhopsen kann, und in der er keine vorbeiflitzenden Bäume, Häuser, etc. sehen kann.

Wenn Sie ein „Brech-Kind“ haben, setzen Sie ihn in das geparkte Auto, geben Sie ihm ein paar Kekse oder spielen Sie auf der Ladefläche ein bisschen mit einem Spielzeug, damit er das Auto mit fröhlichen Dingen verknüpft, und lassen Sie ihn wieder aussteigen. Machen Sie viele kleine, kurze Fahrten – nur einmal um den Block -, damit dem Welpen gar nicht erst schlecht wird, er Autofahrten nicht grundsätzlich als unangenehm abspeichert und ihm dann schon beim bloßen Autogeruch schon schlecht wird.  Sorgen Sie dafür, dass am Ende Ihrer Autofahrten etwas Tolles ist – ein Waldspaziergang, ein Matschspaziergang, ein anderer Hund zum Spielen, damit er sich trotzdem freut.

Wenn Sie eine lange Fahrt mit Ihrem Welpen machen müssen, dann sollten Sie nach Absprache mit Ihrem Tierarzt ein Medikament gegen Reisekrankheit geben, sonst wird die Fahrt für alle Beteiligten unvergesslich schrecklich.

Birnen

sind besonders magenfreundlich enthalten nicht nur jede Menge Vitamine wie  A, C und verschiedene B-Vitamine, sondern auch Mineralstoffe wie Schwefel, Kupfer, Zink, Jod, Magnesium und Phosphor.

Pastinaken

Die Römer setzten das nährstoffreiche Wurzelgemüse als Heilmittel gegen die Pest ein. Nach dem 18. Jahrhundert wurden Pastinaken bei uns nur hautpsächlich noch als Babybrei verarbeitet. In den letzten Jahren haben sie wieder den Weg auf unsere Speisezettel gefunden, und das mit gutem Grund: Das Wurzelgemüse  enthält besonders viel Kalium, Kalzium, Vitamin C und Magnesium. Sie regen daher besonders den Stoffwechsel an.

Haferflocken

Haferflocken klingen so einfach, dabei sind sie ein echtes Superfood: Sie sind das einzige Lebensmittel, das alle neun Aminosäuren enthält und gehören dadurch zu den gesündesten Getreidesorten überhaupt. Haferflocken enthalten viel Eiweiß und komplexe Kohlenhydrate, wodurch sie lange sättigen. Weil Haferflocken immer Vollkorn sind, enthalten sie sehr viele Ballaststoffe, was wichtig ist für eine gesunde Darmflora und eine gute Verdauung unterstützt. Haferflocken enthalten viel Magnesium, was die Regeneration der Muskeln fördert, außerdem Eisen, Zink, Biotin für elastische Haut und schönes Fell und Vitamin B1.

Leber-Muffins

Leber gehört vielleicht nicht direkt zu den Speisen, die Ihnen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen (oder erinnert Sie sogar an irgendein Kindheitstrauma mit gebratener Leber, Zwiebeln und Kartoffelbrei…), aber Ihr Hund sieht das garantiert ganz anders! Man kann diese köstlichen Mini-Muffins als Frühstück verfüttern, oder in kleinen Stückchen als phänomenale Belohnungen unterwegs. Weil das Rezept mit Kokosmehl gemacht wird (gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt), eignet es sich auch hervorragend für Hunde, die Getreide nicht gut vertragen.

 

ergibt ca. 36 Mini-Muffins

Zutaten:

1 Pfund Bio-Hühnerleber (oder eine andere Bio-Leber, je nachdem, was leichter zu bekommen ist)

3 Bio-Eier

4 EL Butter

500 ml Bio-Kürbispüree (aus der Dose oder selbstgemacht)

360 gr Bio-Kokosmehl

1 TL Backpulver

etwas Bio-Kokosöl zum Auspinseln der Cupcake- oder Muffinförmchen

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180 Grad vorheizen.
  2. Die Leber in einer Küchenmaschine pürieren.
  3. Anschließend in einer Schüssel Leber, Eier, Butter und Kürbispüree gut vermischen. Kokosmehl und Backpulver dazugeben und mit einem Küchenmixer zu einem gleichmäßigen Teich verrühren.
  4. Muffinförmchen zu 2/3 befüllen. 25 Minuten backen.
  5. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen, bevor Sie sie verfüttern – auch, wenn’s schwer fällt!

Die Muffins halten sich ca. drei Tage im Kühlschrank, lassen sich aber auch hervorragend einfrieren.

Lachs

ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die helfen, den Blutfettspiegel zu regulieren und die Blutgerinnung günstig beeinflussen. Außerdem sind im Lachs vitaminähnliche Substanzen (Ubichinone) enthalten, die gegen Immunkrankheiten und Allergien eingesetzt werden.

 

Rock’n Roll Over: Peanutbutter-Banana-Muffins

Ganz nach Elvis Presleys Geschmack: Muffins mit Erdnussbutter und Banane. Auch alte Hunde lieben sie, weil sie weich sind – da ist es dann ganz egal, ob noch alle Zähne am Platz sind.

Ergibt ca. 20 Stück

Zutaten:

375 gr Vollkornmehl (oder glutenfreies Mehl für Hunde mit Unverträglickeiten)

30 ml fettarme Bio-Milch

250 gr Bio-Erdnussbutter ohne Salz und/oder Zucker

2 Eier

1 zermanschte Banane

4 EL Honig

4 EL Sonnenblumenöl

2 TL Backpulver

 

Für den Guss:

250 gr Frischkäse

125 gr Erndußbutter ohne Salz und/oder Zucker

4 EL Olivenöl

 

Zubereitung: 

  1. Ofen auf 160 Grad vorheizen.
  2. Alle Zutaten für die Muffins in einer großen Schüssel gründlich verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  3. Je 2 EL Teig in vorbereitete Muffin- Förmchen füllen und gehackte Erdnüsse auf die Muffins streuen.
  4. 15 – 20 Minuten backen, bis sie aufgegangen und goldfarben sind. Wenn ein Zahnstocher oder Messer nach dem Einstechen sauber herauskommt, sind die Muffins fertig. In Sicherheit vor Hunden und Kindern abkühlen lassen.
  5. Je nach Taillenumfang des Hundes einen Guss aus Frischkäse, Erdnussbutter und Olivenöl bereiten: Diese Zutaten so lange mit dem Mixer verrühren, bis die Masse schaumig ist. Mit einer Spritztüte auf die Muffins spritzen – wer will, kann Katzengesichter malen.

Die Muffins halten sich im Kühlschrank etwa drei Tage.

 

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