Wozu das Ganze

Wir finden es ziemlich absurd, dass wir alles tun, um unsere Hunde so artgerecht wie möglich zu halten, sie auszulasten, ihnen Liebe, Spaß und Abenteuer zu bieten und ausreichend Kontakt zu Artgenossen, Kindern und fremden Leuten und ihnen ausgeklügelte Mahlzeiten zuzubereiten – Druck aber wir machen uns kaum Gedanken darüber, dass unser Hundefutter aus Tieren hergestellt wird, die zu vielen hunderten oder gar Tausenden ganzjährig in gigantischen Ställen  gehalten werden, oder Hühnern, die „Anspruch“ auf knappe 18 cm Sitzstange haben und noch nie an der frischen Luft im Sand scharren und Staubbäder nehmen durften.

 

T ierliebe hört nicht beim eigenen Hund auf. Wir verwenden 100 % frisches Bio-Fleisch von Höfen unserer, auf denen die Tiere ausreichend Auslauf, Wiesen und Tageslicht bekommen, Sonnenauf- und untergang ebenso kennen wie Wind und Regen und das Geflügel im Mist scharren darf. Sie werden in umliegenden Schlachthöfen geschlachtet und nicht stundenlang auf dem Transporter quer durch Deutschland gefahren. Wir tun, was wir können.

leyen-hundefutter-philosophieunktionelles Futter

Man weiß schon lange, dass gesundes Essen gesund machen kann. Bestimmte Nahrungsbestandteile können chronische Krankheiten lindern, verhindern oder sogar rückgängig machen – während ungesunde Nahrungsbestandteile chronische Entzündungen auslösen können. Während „normale”, akute Entzündungen zum Leben dazugehören und eine wichtige Funktion haben, sind chronische Entzündungen schädlich und führen zu einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen.

Chronische zelluläre Entzündungen bedeuten einen anhaltenden Entzündungszustand, was eine Vielzahl von Erkrankungen auslösen kann, wie z.B.

·    Unverträglichkeiten und Allergien

·      Autoimmunerkrankungen

·      Augenprobleme

·      Fettleibigkeit

·      Haut- und Fellprobleme

·      Leber- und Nierenerkrankungen

·      Verdauungsprobleme

·      Diabetes

·      Arthritis

·      Herzerkrankungen oder

·      Krebs,

um nur einige zu nennen. Tatsächlich haben sich auch „plötzlich” auftretende Gesundheitsprobleme in Wirklichkeit (für uns unsichtbar) über einen langen Zeitraum hinweg entwickelt und werden erst durch umweltbedingte Angriffe auf das Epigenom  ausgelöst. Wird der Körper mit diesen Angriffen irgendwann nicht mehr fertig, manifestiert sich eine Krankheit.

er Schlüssel zur Gesundheit unserer Hunde

In den vergangenen 20 Jahren wurde intensiv darüber geforscht, welche spezifischen Nahrungsbestandteile besonders heilend auf den Körper wirken. Man nennt diese Inhaltsstoffe funktionelle Nahrungsmittel. Es handelt sich dabei um bestimmte Pflanzen, Aminosäuren, Vitamine und pflanzliche Stoffe, die erwiesenermaßen gesundheitsfördernd sind, die anti-entzündlich wirken und zur Vorbeugung  bzw. Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden können.

Dementsprechend wollen wir unseren Hunden ein Futter geben, das möglichst reich an funktionellen Bestandteilen ist, wodurch das Epigenom das Signal erhält, eine gesunde genetische Information (Genexpression) zu versenden.

Es bedeutet auch, dass wir gleichzeitig jene Nahrungsmittel ausschließen müssen, die ungesunde Signale an die Körperzellen senden (Fekete, Brown 2007). Das ist gar nicht so leicht, denn selbst funktionelle Nahrungsmittel können schädlich sein, wenn sie mit Antibiotika, Hormonen oder Zusatzstoffen besetzt sind. Sie kennen doch das alte Sprichwort, „An Apple a Day keeps the Doctor away” (ein Apfel am Tag hält den Doktor fern)? Wenn dieser Apfel aber mit Pestiziden behaftet oder gentechnisch verändert ist, kann er ungesunde Signale an die Zellen senden und seine eigene funktionelle Wirkung sabotieren.

Genau deshalb finden wir es so wichtig, nur Produkte aus ökologischer Landwirtschaft in unserem Hundefutter zu verwenden. Darum ist es für uns so wichtig, nur wenige, dafür nützliche und wirksame Zutaten in unserem Hundefutter einzusetzen – und nichts, was überflüssig für die Gesundheit unserer Hunde ist. Darum ist es uns so wichtig, alle Inhaltsstoffe zu deklarieren – damit jeder nachvollziehen kann, ob in unserem Futter möglicherweise ein potentielles Allergen für den eigenen, individuellen Hund enthalten sein könnte.

D ie funktionelle Wirkung eines Futters ist nur so gut wie die Summe all seiner Inhaltsstoffe.

 

Die Inhaltsstoffe

Tatsächlich tragen gesunde Kohlenhydrate wesentlich hierzu bei. Funktionelle Kohlenhydrate wie Brokkoli, Blumen- und Rosenkohl, aber auch Hirse, Buchweizen, Hafer, Amaranth und Quinoa enthalten Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzennährstoffe, die auf zellulärer Ebene ausgesprochen gesundheitsfördernd sind.

Obst und Gemüse  enthalten gesunde Phytonährstoffe, die außergewöhnliche antioxidative Eigenschaften besitzen. Sie verbessern die Immunantwort, beeinflussen den Östrogenstoffwechsel, können DNA-Schäden reparieren, die durch Umweltgifte entstanden sind und verbessern die Zellkommunikation. Eine bedeutende Studie aus dem Jahr 2014 (Ji, 2014, Mu et al., 2014) zeigte, dass Nanopartikel aus Pflanzen wie Ingwer und Karotten zelluläre Vorgänge in Zellen so veränderten, dass sie antientzündliche und antioxidative Vorgänge in Gang setzten. Äpfel, Bananen und Beeren enthalten große Mengen an Faserstoffen, die die optimale Funktion des Verdauungsapparates fördern.

Hochwertiges Eiweiß ist für den Aufbau und die Reparatur von Muskeln und Geweben notwendig, für Haut, Haare, Nägel, Knorpel, Gelenke, Sehnen, Bänder, Knochen und Muskelfasern. Proteine erhalten das Immunsystem, regulieren die Muskelaktion, die Enzyme aus Eiweißen sind an Tausenden chemischer Reaktionen in den Zellen beteiligt und transportieren lebenswichtige Nährstoffe in alle Teile des Körpers. Dementsprechend ist nicht nur ein großzügiger Anteil von Proteinen in der Hundenahrung notwendig, sondern auch die Qualität. Das bedeutet nicht, dass das verwendete Fleisch Filet sein muss – Hunde brauchen nicht nur Muskelfleisch, sondern auch Innereien in ihrer Nahrung -, aber „Fleisch”-oder „Geflügelmehl” ist keine hochwertige Eiweißquelle, sondern gemahlener Abfall. Noch dazu weiß man nicht, aus welchen Tiersorten diese „Mehle” zusammengebastelt wurden. Hochwertiges Eiweiß sind nährstoffreiche Fleischsorten – auch solche, die für den menschlichen Verzehr nicht vorgesehen sind wie Blättermagen oder grüner Pansen -, die keine schädlichen Stoffe enthalten (wie Kopf-, Kehl- oder Schlundfleisch, was z.B. Schilddrüsengewebe des jeweiligen Tieres enthalten kann und deshalb unbedingt gemieden werden muss).

Was auf keinen Fall in unserem Futter enthalten ist, sind

·      Aroma- und appetitanregende Stoffe

·      Bindemittel, Fließhilf- und Gerinnungshilfsstoffe

·      Emulgatoren, Stabilisatoren, Verdickungs- und    Geliermittel

·      Trennmittel

·      Verdaulichkeitsförderer

·      Konservierende Stoffe

·      Pigmente oder

·      Silierzusatzstoffe und

·      Antimikrobielle Wirkstoffe.

 

ir möchten, dass Sie das Futter Ihres Hundes mit neuen Augen ansehen und verstehen, dass jeder Aspekt eines Nahrungsmittels einen Einfluss auf die Genexpression hat – also direkt auf die Gesundheit Ihres Hundes. 

Unser Anspruch ist es, ein Futter zusammenzustellen, das gesunde Botschaften an das Zellsystem unserer Hunde sendet. 

Unser Hundefutter schmeckt gut und ist gut.
Gutes Futter ist eine Investition in die Gesundheit Ihres Hundes – und seine Lebensqualität.

Unser Futter wird in einer kleinen, übersichtlichen Produktionsstätte in Bayern hergestellt. Das Fleisch kommt von umliegenden Höfen. Jedes unserer Rezepte wird aus frischen, regionalen Bio-Zutaten hergestellt und unverzüglich nach deren Anlieferung verarbeitet. Die rohen Zutaten werden kalt in die Dosen gefüllt und anschließend vorsichtig bei 120 Grad erhitzt, um die natürlichen Nährstoffe zu erhalten. Unser Futter wird mit größter Sorgfalt so zusammengestellt und zubereitet, dass für Ihre und unsere Hunde das Maximum an Nährstoffen gewährleistet ist.

„Du bist, was Du isst“ gilt nämlich auch für Hunde.