Häufige Fragen

– Hat Leyens Hundefutter Lebensmittelqualität?                                      Struppi4Büchsen

Sie können es gerne essen, ohne dass Ihnen davon komisch würde, denn jedes Fleisch, dass beim Schlachter vom Fleischbeschauer den Gütestempel bekommt, ist theoretisch für den menschlichen Verzehr geeignet. Insofern ist es völlig unnötig, das eigens zu betonen. Aber wir verwenden in den Huhn-Dosen auch Karkassen für den Kalziumbedarf, und nicht jeder isst gerne geschreddertes Hühnerskelett. Wir verwenden Innereien, die viele Menschen heutzutage nicht mehr essen mögen, die für Hunde aber sehr gesund sind. Pansen – was in Italien als “Kutteln” als Delikatesse gilt – kriegt hierzulande auch kaum einer herunter.

– Ist Leyens Hundefutter ein Alleinfuttermittel, oder muss ich noch irgendetwas hinzufügen?

Sie müssen nichts mehr hinzufügen. Leyens Hundefutter ist ein Alleinfuttermittel, das bedeutet, dass es so zusammen gesetzt sein muss, dass es den kompletten täglichen Nährstoffbedarf des Hundes deckt, so dass der Hund im Laufe seines Lebens weder Mangelerscheinungen, noch  Vergiftungen bekommt. Der Hund hat einen bestimmten Nährstoffbedarf, und der muss in einem Alleinfuttermittel gedeckt sein.

– Wieso sind in Leyens Hundefutter Zusatzstoffe enthalten, wenn es doch gleichzeitig ein ausgewogenes Hundefutter aus frischem Fleisch und Gemüse sein soll?

Die Zusatzstoffe sind enthalten, damit unser Futter gesund und ausgewogen ist.  Es ist tatsächlich nicht möglich, ein Dosenfutter ohne Zusatzstoffe wie Öle, Vitamine, Minerale und Spurenelemente herzustellen: Die meisten Vitamine sind nicht hitzebeständig, das heißt, sie überleben den Kochprozess in der Dose nur zu einem sehr geringen Teil. Deshalb wird genau ausgerechnet, welche Vitamine gewissermaßen “überdosiert” hinzugefügt werden müssen, um den Bedarf von Spurenelementen eines Hundes zu decken. Jod muss ebenfalls hinzugefügt werden, denn es ist weder im Wasser, noch im Fleisch enthalten.

– Wieso ist in Leyen Hundefutter ein gar nicht so kleiner Anteil Kohlenhydrate enthalten? Der Hund stammt doch vom Wolf ab, und der frisst kein Getreide.

Der Hund ist über einen Zeitraum von mindestens 60 000 Jahren zum treuen vierbeinigen Gefährten und Arbeitskollegen des Menschen geworden. Durch Domestikation und schließlich gezielte Zucht hat sich der Hund so weit verändert, dass man die Verwandtschaft zum Wolf kaum noch erkennen kann: Die Gebisse haben sich verändert, die Größen sowieso, vor allem die Energiebedürfnisse sind vollkommen anders als die des Wolfes. Der Wolf legt in freier Wildbahn täglich bis zu 50 Kilometer oder mehr zurück, während der Spaziergang des Familienhundes nur selten weiter als sieben, acht Kilometer reicht.

Domestikation ist ein tiefgreifender, genetisch verändernder Prozess. Nicht nur, dass es keine einzigen der Wolfsarten mehr gibt, die ursprünglich domestiziert wurden. Auf dem Weg vom Wolf zum Hund hat sich sehr vieles verändert, selbst das Hautwachstum hat sich im Laufe der Domestikation gewandelt. Der Hund ist noch immer entfernt verwandt mit dem Wolf, aber mittlerweile sind die beiden organisch so unterschiedlich, dass man ihre Ernährungweisen nicht mehr vergleichen sollte.

Auch der Verdauungsmechanismus ist mittlerweile nicht mehr der gleiche – nicht einmal die Länge des Darms lässt sich vergleichen, denn die variiert in der Verhältnismäßigkeit bereits zwischen großen und kleinen Hunden.

Eine Evolutions-Studie von der Universität in Uppsala in Schweden belegt, dass Hunde und ihre Ernährungsweise sich gleichzeitig mit der des Menschen evolutionär entwickelt und verändert haben. Das ist kein Wunder, denn der Hund lebt seit Jahrtausenden eng mit Bauern zusammen, bei denen vornehmlich Getreide und Stärke auf dem Speiseplan standen – Fleisch war ein wertvolles Gut, das nicht den Hunden zum Fraß vorgeworfen wurde: Sogar aus Schweinefüßen wurde Suppe gekocht. Fleisch war noch nie so billig zu haben wie heute in Zeiten der Massentierhaltung.

Der Hund hat sich im Laufe der Evolution bestens an die Ernährung des Menschen angepasst. Die Forscher fanden heraus, dass Hunde Kohlenhydrate und pflanzliche Nahrung deutlich besser verdauen können als der Wolf. Beim Hund wurden 30 Kopien des Gens entdeckt, das die Aufspaltung von Stärke im Verdauungstrakt beginnt, während Wölfe dagegen nur über zwei dieser Gene verfügen. Eine bestimmte Variante jenes Gens, das für den weiteren Abbau der Stärke notwendig ist, fanden die Wissenschaftler sogar ausschließlich bei Hunden.

Ein Wolf würde auf Dauer bei einer Ernährung mit einem Anteil von z.B.  50% Fleisch & 50% Kohlehydrate nicht überleben können. Der Hund ist – anders als der Wolf – keineswegs in erster Linie ein Fleischfresser. Das bedeutet keinesfalls, dass man seinem Hund ab heute nur noch Reisbrei zu fressen geben darf. Es heißt aber, dass zu einer ausgewogenen, hochwertigen Ernährung des Hundes eine maßvolle Energieversorgung mit weniger Fett und mehr Eiweißgehalt gehört und ein ausgewogenes Verhältnis von Fleisch, Getreide und Gemüse.

– Warum ist Leyen Hundefutter so fest?

Wir fügen nur so gerade so viel Wasser zu unserem Futter hinzu, wie notwendig ist, dass die Masse sich vermengen und binden kann. Dadurch sind Sorten, die geflockte Hirse oder Amaranth enthalten, beinahe schnittfest – aber Sie brauchen weniger Futter als bei Sorten, die bis zu 30% aus Wasser (bzw. “Brühe”) bestehen.

– Warum wird in Leyen Hundefutter Sonnenblumenöl verwendet – es soll doch krebsfördernd sein?

Es gibt ein Zitat  von dem Arzt Paracelsus von Hohenheim: „Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist“. Auch in Bezug auf die verwendeten Fettsäuren bedeutet dies, dass ihre Wirkung von der Konzentration abhängig ist. Wir verwenden in unserem Hundefutter eine Kombination aus Leinöl und Sonnenbumenöl, denn Leinöl enthält von allen Speiseölen den höchsten Omega 3-Gehalt, während Sonnenblumenöl besonders reich an Omega 6 ist. Diese Kombination ist sehr wichtig, den sie wirkt ausgleichend. Omega 3-Fettsäuren senken Entzündungswerte. Die Omega 6-Fettsäuren dagegen können – wenn sie allein und im Übermass verzehrt werden – dem Körper schaden, indem sie Gefässe verengen und Entzündungen fördern.

Ein Mangel an Omega 6-Fettsäuren ist mindestens so schädlich wie es eine Überdosierung wäre. Bei Menschen kann sie durch eine überwiegende Ernährung von Fleisch und Fisch aus Mastbetrieben (in denen vor allem Sojaprodukte gefüttert werden), übermäßigen Verzehr von Backwaren aus Weizen, Roggen, Soja und Mais, Fertignahrung mit Industriemargarine, etc. zustande kommen. Bei Hunden ist das natürlich nicht so. Ein Mangel an Omega 6-Fettsäuren führt zu Haut-, Haar- und Korallenproblemen, Fettleber, Nierenversagen, trockene Augen, Hyperaktivität, Depressionen, reduzierter Hormonproduktion, Immunsystemproblemen, schlechter Wundheilung, Arthritis und Arthrose, Wachstumsstörungen, herz- und Kreislaufproblemen, Nahrungsmittelempfindlichkeiten (sehr häufig, gerade heutzutage!), Wachstumsstörungen, etc. Die Kombination macht den Unterschied. Eine Überdosierung unserer Hunde durch Sonnenblumenöl im Futter ist unmöglich.

– Sind Zusatzstoffe nicht gefährlich?

Man kann nicht alle Zusatzstoffe in einen Topf werfen. Es gibt Zusatzstoffe, die wir nicht mögen, wie technologische Zusatzstoffe (z.B. Konservierungsstoffe, Antioxidantien und Geliermittel),  sensorische Zusatzstoffe (wie Farb- und Aromastoffe). Aber dann existieren auch absolut sinnvolle Zusatzstoffe, etwa die „zootechnischen Zusatzstoffe“, wie z.B.  Verdaulichkeits-fördernde Zusatzstoffe oder Darmflora-Stabilisatoren, und – für unsere Hunde lebenswichtig! – die ernährungsphysiologischen Zusatzstoffe. Dazu gehören alle Vitamine, Provitamine und Spurenelemente (wie Kupfer, Zink, Mangan, Jod, Eisen, Selen, die Vitamine A, D, E und die B-Vitamine). Mineralstoffe – also Kalzium, Phosphor, Natrium, Magnesium und Kalium – fallen übrigens nicht unter die Zusatzstoffe.

– Was sind “K3”-Materialien?

Wenn man den Gesetzestext einfach so liest, bekommt man den Eindruck, dass alle K3-Stoffe Abfall und Gift sind. Tatsächlich greifen Gesetze aber immer ineinander und sind nicht 1 : 1 zu verstehen.

Grundsätzlich wird jede Sorte Fleisch in dem Augenblick, in der sie an einen Hundefutterhersteller adressiert wird, automatisch zu K3-Material – auch wenn es Kalbsfilet ist.

Minderwertiges Fleisch“, wie es im Gesetzestext zu K3-Stoffen aufgelistet wird, ist Fleisch, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist. Es ist aber kein Gammelfleisch! Zu “minderwertigem Fleisch”  gehört z.B.  Stichfleisch, Brühlunge, Blättermagen oder grüner Pansen – für unsere Hunde völlig unbedenklich und sogar sehr köstlich und nährstoffreich.

Überlagertes Fleisch“ ist solches, dessen Haltbarkeitsdatum soeben abgelaufen ist. Es ist die Frage, ob man das lieber wegwerfen sollte, obwohl man den Hund davon wunderbar ernähren kann, ohne ihm dadurch gesundheitlichen Schaden zuzufügen – immerhin hat ein anderes Tier dafür sein Leben gelassen.

Ohren, Horn, Haar, Federkiele etc. werden eigens ausgewiesen, damit man sie im Fachhandel als Kauartikel kaufen darf – sonst wäre das nämlich verboten.

– Wieso gibt es von Leyen Hundefutter kein Senior-Futter?

Ein älterer Hund hat keine anderen Nährstoffbedürfnisse als ein jüngerer erwachsener Hund – vorausgesetzt, er hat keine Erkrankung, die eine spezielle Diät erfordern. Ein älterer oder alter Hund braucht gewöhnlich ein Futter mit reduziertem Energiegehalt, weil er sich gewöhnlich weniger bewegt und herumtobt als ein junger, aber einer höheren Nährstoffdichte. Die meisten unserer  Futtersorten werden aus mageren Fleischsorten hergestellt, deshalb sollte Ihr älterer Hund mit Leyen Hundefutter sehr gut zurecht kommen. Wenn Sie das gefühl haben, dass er plötzlich zunimmt, reduzieren Sie die bisherige Futtermenge um 20 – 30 Prozent.

 

Bio. Und gut.